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Veneers Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum die Stars dieser Welt alle ein makelloses Lächeln vorweisen? Eines kann ich Ihnen verraten: Nicht jeder der Schönen ist mit so ebenmässigen Zähnen auf die Welt gekommen. Das Zauberwort heisst: Veneer. Gerade in unserer heutigen Zeit ist es für viele Menschen immer wichtiger, nicht nur gesunde, sondern auch schöne Zähne, also ein strahlend weisses Lächeln zu haben. Schöne Zähne sind wichtig zum Wohlfühlen, im Gesellschaftsleben, im Beruf. Dies ist eine grosse Herausforderung für uns Zahnärzte: Es reicht nicht mehr aus, die Zähne gesund zu machen und gesund zu erhalten - unsere Patienten wünschen schöne Zähne. Doch nicht nur ästhetischer, sondern auch aus medizinischer Sicht sind Veneers eine fantastische Lösung. ![]() Das Wort Veneer (ausgesprochen: Wenier) stammt aus dem Englischen und heißt „verblenden“. Veneers sind hauchdünne Keramikschalen, die auf die sichtbare Seite des Zahnes aufgesetzt und befestigt werden. Sie können Verfärbungen abdecken, eine neue Zahnform schaffen und farblich passend zu dem Umfeld hergestellt werden. Schon Marilyn Monroe liess sich vom Erfinder der Veneers, dem amerikanischen Zahnarzt C. Pincus, für Filmaufnahmen mit hauchzarten Keramikverblendschalen die Zähne verschönern. Diese hielten nur für wenige Stunden, da die Befestigungstechnik noch in den Kinderschuhen steckte. Heute dagegen sind Veneers durch die modernen Befestigungsmaterialien eine dauerhafte Angelegenheit. Veneers empfehlen sich für Schneidezähne sowohl aus medizinischer Sicht als auch aus ästhetischer Sicht. Aus medizinischer Sicht sticht positiv hervor, dass kaum gesunde Zahnsubstanz beschliffen wird. Im Gegensatz dazu muss z.B. bei der Behandlung mit der Zahnkrone der Zahn regelrecht auf einen Stumpf zurechtgeschliffen werden, um die Zahnkrone im Anschluss an diese Prozedur „aufzusetzen“. Daher ist das Veneer für viele Patienten eine adäquate Möglichkeit, Verfärbungen und abgebrochene Ecken im sichtbaren Schneidezahnbereich zu überkronen, ohne die gesunde Zahnsubstanz opfern zu müssen. Kleiner Eingriff - grosse ästhetische Wirkung. Ein Veneer ist selbst für den Spezialisten kaum erkennbar. Es imitiert einen natürlichen Zahn auf die perfekteste Weise. ![]() Für ein Veneer wird von dem betroffenen Zahn ein wenig von der Front aufgeraut. Es ist möglich, dass ein wenig abgeschliffen wird (0,2mm), damit das Keramikschälchen überhaupt Platz hat und nicht vorsteht. Anschliessend wird ein Abdruck genommen und der Zahn mit einem Provisorium versehen, sodass man auch in der Zeit der Veneerfertigstellung ein ansehnliches Lächeln vorweisen kann. Ein Zahntechniker formt und brennt im Labor dem Abdruck entsprechend aus speziellen Keramikmassen das Veneer. Nicht nur die Form, sondern vor allem auch die Farbnuancen müssen perfekt getroffen werden. Das Veneer wird einprobiert. Sind Techniker, Zahnarzt und Patient mit dem Ergebnis zufrieden, wird es endgültig befestigt. Das Schälchen wird dabei mit modernen Adhäsiven an den Zahn geklebt, die einen starken Verbund zwischen Zahn und Keramik schaffen und für viele Jahre einen festen Sitz garantieren. |
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